FAMILIENTREFFEN IN PEGNITZ AM 6.10.2018

In diesem Jahr trafen wir uns zum 23. Familientreffen der von der Grüns in Pegnitz.

Familienbild 2018

Besonderer Dank geht in diesem Jahr an Hans und Rosalinde, die uns bei der Vorbereitung mit ihrem Wissen über ihre Heimatstadt Pegnitz und dem Bezug zu unserer Famile sehr unterstützt haben. Nach der herzlichen gegenseitigen Begrüßung wurde von Thomas die Geschichte der von der Grüns mit ihren Hammerwerken an der Fichtenohe vorgetragen. Weitere Details dazu sind im Bericht vom Familientreffen 2007 nachzulesen. Die Fichtenohe liegt mit ihrem Tal nur wenige Kilometer nördlich von Pegnitz. Aber auch in der Stadt Pegnitz hatte unsere Familie Häuser und Anwesen. Unsere Vorfahren stellten mehrere Bürgermeister und Amtmänner, bevor Ende des 16. Jahrhunderts unser Name aus der Stadtgeschichte verschwand. In der Chronik der Stadt Pegnitz und des Pegnitzer Bezirks von Heinrich Bauer aus dem Jahr 1938 (Abschrift von Helmut Strobel) sind viele Hinweise auf die Familie von der Grün zu finden. Auszüge daraus sind weiter unten zu finden.
Bei einem spannenden Rundgang durch die Altstadt von Pegnitz führten uns Hans und Rosalinde. Beim Abstecher in die St.-Bartholomäus-Kirche erhielten wir eine spontane Kirchenführung und beendeten den Spaziergang an der Pegnitzquelle, wo auch unser diesjähriges Familienbild entstand.

Bild 1 Familientreffen, Foto Th. von der Grün

Bild 1 Familientreffen, Foto Th. von der Grün

Bild 2 Familientreffen, Foto Th. von der Grün

Bild 2 Familientreffen, Foto Th. von der Grün

Bild 3 ehemalige Gastwirtschaft, Foto Th. von der Grün

Bild 3 ehemalige Gastwirtschaft, Foto Th. von der Grün

Bild 4 Alte Schmiede, Foto Th. von der Grün

Bild 4 Alte Schmiede, Foto Th. von der Grün

Bild 5 Tafel an der alten Schmiede, Foto Th. von der Grün

Bild 5 Tafel an der alten Schmiede, Foto Th. von der Grün

Bild 6 Hans und Rosalinde führen durch die Stadt, Foto Th. von der Grün

Bild 6 Hans und Rosalinde führen durch die Stadt, Foto Th. von der Grün

Bild 7 vor der Kiche, Foto Th. von der Grün

Bild 7 vor der St.-Bartholomäus-Kirche, Foto Th. von der Grün

Die Familie von der Grün in Pegnitz

Auszüge aus der Geschichte der Stadt Pegnitz und des Pegnitzer Bezirks von Heinrich Bauer 1938 (Original mit 850 Seiten), Abschrift Helmut Strobel (656 Seiten) Heinrich Bauer, Senatspräsidenten i. R. zu Bamberg, Ehrenbürger der Stadt Pegnitz (erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1015

S. 41:
Da er sonach nur einen kleineren Teil der Zehntflur umfaßte, wurde er als „kleiner Pegnitzer Stadtzehnt“ bezeichnet. – Am 25. III. 1567 vergab ihn das Dompredigeramt an die Söhne des im Febr. 1562 gestorbenen Pegnitzer Gastwirts Jorg v. d. Grün, Peter, Sebastian und Lorenz, gegen eine Barzahlung von 625 fl. und in der Folge ging das Lehen auf Lorenz v. d. Grün (der auch einen Anteil des großen Stadtzehnten hatte) allein über. Nach seinem Tod (im Sommer 1581) genossen es seine Witwe Magdalene und ihre Töchter, denen es am 5. XII. 1605 von neuem verliehen wurde.
Kurz darauf finden wir den Anteil im Besitze von Zatzer Leonhard, Hammermeister zu Oberleups (20. III. 1523, 27. III. 1528). Von ihm ging er über auf seine Söhne Joachim, Hammermeister auf der Ziegelmühle, Wolf, Christoph und Hans (30. XII. 1541). Diese aber verkauften ihn am 5. X. 1548 an v. d. Grün Jorg, Bürger und Gastwirt zu Pegnitz (15. V. 1556, 17.II. 1562). Dessen Erben waren seine Söhne Lorenz, Jorg, Sebastian und Peter (21. II.1562). In der Teilung mit seinen Brüdern bekam ihn Lorenz v. d. Grün, Gastwirt zu Pegnitz, allein (10. X. 1577, 14. VI. 1481). Und er verkaufte sein Drittel um 600 fl. an den Karnermüller Fritz Karner zu Pegnitz (16. IX. 1581, 6. X. 1581, 6. X. 1584, 13. XI. 1592, 11. X. 1610), teils an v. d. Grün Fritz auf dem Scharthammer (10. X. 1429), von ihm auf seine Söhne Konz und Albrecht dorts. (17. VI. 1433), dann auf Konzens Sohn Fritz d. J. zu Scharthammer (20. V. 1440) und O.-Leups teils vom Vater geerbt, teils in der Teilung mit seinem Bruder Hans – (25.IX. 1456, 3.V. 1460), hierauf auf seine Söhne und Erben Peter und Albrecht v. d. Grün zu Oberleups (16. VI. 1476). Diese verkauften ihr 1/3 dem Kloster Michelfeld am 14. XII. 1478, das jetzt 2/3 des Pegnitzer großen Stadtzehnten besaß (30. VIII. 1481) und am 26. XI. 1494 vom Bischof damit belehnt wurde (3. VI. 1529, 16. XI. 1547.

S. 56/57:
Nach langer Geschichte mit den Die Grafen von Babenberg. Das Bistum Bamberg. Die Grafen von Sulzbach. Das Kloster Michelfeld. Am 25. II. 1378 verspricht Dietrich Wildenstein mit seinem Teile von Wildenfels, solange er Amtmann in Roth sei, dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg die Öffnung der Veste (M. Zoll. VIII 220). Vgl. auch X Anm. 28-30. Mit diesem Geschlechte sind nicht zu verwechseln die F r ä n k i s c h e n W i l d e n s t e i n e r , so genannt von der – nun gleichfalls öden – Veste Wildenstein bei Stadtsteinach, die Bischof Wulfing von Bamberg i. J. 1318 an Nycolaus de Grune verliehen hatte. Diese sind eines Stamms mit denen von Reitzenstein und Abzweigungen derer v o n d e r G r ü n , die vermutlich ihren Stammsitz „zu der grune unter dem Berg“ (bei Hof), d. h. in dem jetzt “Hadermannsgrün“ genannten Dorfe, das noch 1502 schlechtweg „Grün“ heißt, kaum aber auf der schon längst eingegangenen Grünbürg oder Walleiten nördl. von Stadtsteinach hatten (Arch. 1842, 149) und uns als Grundbesitzer in unsrer Gegend noch oft begegnen werden. Abkömmlinge davon, meistens dem kleinen Bauernstand angehörig, sind noch jetzt in der Gegend von Creußen ansässig, schreiben sich aber zum Teil (im Hinblick auf § 21 des bayer. Adels-Erlasses) „Vondergrün“ oder einfach „Grün“ oder „Grüner. Das gemeinsame Wappen dieser Wildensteiner und Reitzensteiner von der Grün ist ein silberner Schrägbalken im roten Feld und auf dem Helme der Flug mit dem Schildbilde (vgl. Arch. 1886, 30, 32). Wir treffen es auch der Unterschrift des Pegnitzer Wirts, Bürgers und Amtsverwesers Jorg v. d. Grün wiederholt beigedrückt, so am 22. X. 1561 (Bayreuther Domanialakten 1 a im Kr. A.). Am 22. V. 1325 kommen Konrad von der Grun, „genannt der Reichzenstein“ und seine Brüder Nyklas (auch „genannt von Wildenstein“) und Wolfram von der Grun (Söhne „Herrn Konrads von der Grun“) vor (Looshorn III 80); am 15. VI. 1330 „Gebrüder Nyclas von der Grune und Chunrad der Reychezensteiner (Arch. 1845, 117), 1362 „der Wildensteiner und sein Bruder Friedrich von der Grune“ (Looshorn III, 263). Im 15. u. 16. Jhdt. waren die v. d. Grün im Besitze der Hammerwerke an der Fichtenohe (S. XI 73). Auch viele andre Hämmer brachten sie in ihre Hände: so hatten sie die Hammerwerke zu Oberölschnitz und zu Hauendorf an der Ölschnitz, zu Schneckenhammer, bis zum 17. Jhdt. das zu Rotenbruck an der Pegnitz und das zu Talheim bei Hersbruck.
Am 23. II. 1536 wurden Christophen v. d. Grün, Peters d. J. 2. Sohn, und dem Hammermeister Leonhard Zotzer zu Oberleups die „Schenkstatt“ zu Lindenhard samt Zubehör (die nach Peters v. Hawen Tode Jakob Pfister, der Markgräfin Türhüter, am 12. IX. 1470 erhalten und nachher seit 1519 Hans Hauer von Lindenhard innegehabt hatte), also verliehen, dass sie Macht haben sollen, darauf zu mulzen und zu brauen nach ihrer Notdurft. Nach Christophs Tode wurden am 13. VI. 1541 (und dann wiederholt am 2. IV. 1543 und 2. IV. 1558) seine Söhne, die Zotzers Hälfte gekauft hatten, damit belehnt, am 7. I. 1566 endlich unter ihnen Hans der Ä. allein, dessen Nachkommen sie dann besaßen, bis sie Henning v. d. Grün am 22. I. 1651 an Hans Drechsel von Lindenhard verkaufte.
In unserer Stadt, wo sie mit Häusern und anderem Grundbesitz angesessen waren, mehrere Bürgermeister und Verweser des Amtmanns aus ihrer Familie hervorgegangen sind, ist ihr Name im Sommer 1581 mit dem in hohem Ansehen stehenden Lorenz von der Grün verschwunden. Der erste Pegnitzer v. d. Grün war der Hammermeister Fritz vom Scharthammer, der vom 8. VI. 1422 bis zum 23. III. 1429 dahier ein Haus hatte.
47) M. B. XXV, 130. – Ein weiteres Drittel des (Altenstadt-) Pegnitzer großen Stadtzehnten erwarb das Kloster am 14. Dezember 1478 vom Hammermeister Peter v. d. Grün zu (Ober-) Leups. Er vertauschte seine zwei Drittel am 17. Mai 1550 an den Bürger Joachim Zatzer zu Nürnberg gegen dessen Hammergut Ziegelhütte oder Staubershammer.

S. 115:
Burg Spieß - Raubrittertum
Die Ritter Heinrich und Eberhard vom Perg hatten ihr am 8. V. 1396 gegebenes Versprechen, „weder Lant, lewt noch die Straßen noch nymant anders nicht anzugreyffen“, auch für diesen Zweck niemand zu hegen27), nicht lange gehalten. Auf die Klagen der Nürnberger Kaufleute über die durch jene von Spieß aus verübten Räubereien befahl deshalb König Wenzel am 22. VII.1397, dieses Raubnest zu zerstören, und beteiligte sich persönlich an diesem Zuge. „Am Suntag, dem 23. IX. 1397, berant man den Spieß, an dem achten tag ward er gewunnen“31). Von den auf der Burg gefangenen Edelleuten wurde Hans v. Aufseß begnadigt, Georg v. Wichsenstein jedoch zu Nürnberg hingerichtet. Die Besitzer der Burg, die Brüder Heinrich und Eberhard zu Perg,mussten Urfehde schwören: Am 14. X. 1397 haben sie „mit aufgepoten vingern zu den heyligen einen gelerten ayde gesworen“, ihre „zerprochenen vesten und hewser, den Spyeße und Weyßendorf“ (am Seebach, bei Herzogenaurach), und die ihnen „süst geschehenen beschedigungen“, „nymmermer zu anden und zu effern“, und „nufürbazmer nyemant an (ohne) recht anzugreiffen noch zu beschedigen, ez wer dann in offen(en) kriegen“33, 45).

Bild 8 Burgstall Spies, Quelle Wikipedia

Bild 8 Burgstall Spies, Quelle Wikipedia

S. 125:
1568 war Veit v. d. Grün von Pegnitz Vogt zum Spieß (Lang III, 177)

S. 130-135:
Geschichte der Hämmer, siehe Ausarbeitung Helmut zum Familientreffen 2007

S. 161:
Im folgenden Jahre (1548) hatte die evangelische Lehre noch einmal eine schwere Prüfung zu bestehen: Der Kaiser hatte eine „Unionsformel“ (mit Heiligen- Verehrung, Messe, Fronleichnamsfeier, lateinischem Kirchengesang und anderen katholischen Gebräuchen) ausarbeiten lassen, worauf sich beide Glaubensbekenntnisse bis zur nächsten Kirchenversammlung einstweilen (daher die Bezeichnung „Augsburger Interim“) wieder vereinigen sollten. Um über deren Einführung in seinem Lande zu beraten, wurde die gesamte Geistlichkeit des Fürstentums von Albrecht am 16. VIII. 1548 auf den 20. dess. Mts. nach Kulmbach berufen. 19 erschienen, darunter die Pfarrer Friedrich Frosch von Creußen und Christoph Rösch von P e g n i t z. Sie wiesen jedoch den ihnen angesonnenen Abfall vom Evangelium entschieden zurück und gaben über ihre Meinung eine schriftliche Erklärung ab, die sie auch im Drucke veröffentlichten.
Nun versuchte es Albrecht mit einem Landtage, den er auf den 19. XI. 1548 nach Kulmbach entbot. 16 vom Adel und 48 Abgeordnete aus den Städten, darunter aus Creußen vom Rate Hans Holl und Wolf Frosch, von der Gemeinde Hans Schmidt und Wolf Barbitzer, aus P e g n i t z vom Rate Hermann Bernecker und Jorg von der Grün, aus der Gemeinde Hans Pöschel und Balthasar Schreiber, erschienen und gaben nach kurzer Beratung wiederholt die bündige Erklärung ab, daß sie die ihnen vorgelegte neue Kirchenordnung nicht billigen könnten. Am 22. dess. Mts. ritten die Abgeordneten ohne Abschied auseinander17). Nun wurde die neue Kirchenordnung den miterschienen Geistlichen zur Annahme vorgelegt mit der Andeutung, wer sie nicht annehmen wolle, könne abdanken. Noch in der darauffolgenden Nacht um 2 Uhr versammelte sich die Priesterschaft, darunter Christoph Rösch aus P e g n i t z , und einigte sich auf die Antwort, daß sie diese neue Kirchenordnung gleichfalls nicht annehmen könne. Am 11. I. 1549 ließ sie dann der Markgraf unter Hinweglassung der die Glaubenslehre betreffenden Sätze ohne weiteres im Lande verkündigen. Allein wirklich ins Leben trat sie trotzdem nicht, da eine Reihe von Geistlichen mit dem Abschied drohe, worauf man die Sache ruhen ließ; denn es wäre unmöglich – berichteten die Räte – sich mit den groben Bengeln zu vergleichen.

S. 195:
Am 22. II. 1565 wurde es dann samt seinen Zugehörungen – jedoch ohne die Bamberger Lehen-Felder – um 400 Gulden und 15 Taler Leikauf in Lorenzens v. d. Grün Behausung zu Pegnitz von der Herrschaft erworben 88). Da es aber „in trefflichen Unwürden und sehr baufällig“ war, drang der Amtmann alsbald auf Abhilfe. Insbesondere das „untere“ Haus und der Stadel waren schlecht, während das aus dem Anfang des 16. Jhdts. stammende, dem Altenstädter Tore zunächst gelegene „obere“ Haus, das in seinen 3 Gaden 2 niedrige Stuben und 4 Kammern, Viehställe und Getreideböden enthielt und hauptsächlich dem Gesinde zur Wohnung diente, die sog. “Reiterstube“, noch in etwas besserem Zustande war.
S. 201:
In der Stadt waren die wohlhabendsten Bürger Jorg v. d. Grün mit 800 fl. und Hermann Bernecker mit 1200 fl., in der Altenstadt Hans Karner auf dem (Fischel-)puhel mit 1200 fl., in den Amtsdörfern Bastel Thumbler zu Hainbronn mit 1600 fl., der Hammermeister Veit v. d. Grün auf dem Scharthammer mit 1000 fl., der Hammermeister Wolf Zotzer zu Wolfslohe mit 900 fl., die Erben des Hammermeisters Christoph v. d. Grün zu Unterleups mit 3000 fl. Vermögen.

S. 405:
Verzeichnis der Bürgermeister von Pegnitz (1555) K ö r b e r Hans (Kirchen-Rechn. 1555/56), v. d. Grün Jorg, (1557 18. II.) Eckstein Thomas (anstatt des † Körber), B rüderlein
Hans, v. d. G r ü n Jorg6), (1560 14. V.) Weiß Peter, Büttner (Nr. 46, anstatt des † Eckstein), Pösche l Hans, v. d. Grün Jorg, (1562 2. VII.) Vogler Hans, d. Ä., Schneider (Nr. 20), Pöschel Hans, Wölfel Friedrich (anstatt des 17.-21. II. 1562 † v. d. Grün)

S. 446:
Die Kirche in der neuen Stadt erstand in den Jahren 1531 bis 1533. Die älteste und erhaltene Engelme.pfründerechnung für 1531/34 führt auch eine Ausgabe von 74 Gulden auf, die „an der Kirche verbaut“ worden sind
Und in den ältesten auf uns gekommenen, noch vom Gotteshauspflegen St. Egidii gelegten „Gotzhäuserrechnung im ambt Behaimstein“ für 1534/35 ist von der „neuen Kirche“ die Rede, in die „alle Barschaft hiebevor verbaut worden sei, weshalb Jorgen von der Grün, „als er 1534 zum Gotteshauspfleger gesetzt worden“, „nichts an Bargeld habe überwiesen“ werden können; auch der geringe Überschuß zu 8 Gulden 3 Ort 21 . Pfg aus der Rechnung für 1535 wurde ihm überlassen, da er „solch gelt zu der neuen Kirchen verbaut“ habe.

S. 483:
M. Michael Eckardt, wo er sich am 23. I. 1616 mit Magdalene geb. v. d. Grün (* 24. XI. 1586 als Tochter des zu Pegnitz geb. Gewandschneiders, Bürgermeisters und Gotteshauspflegers Sebastian v. d. Grün zu Bayreuth.

S. 555/556:
Siegmund v. Wirsberg war 1543 ff. Amtmann in Berneck. Während seiner häufigen Abwesenheit vom Amte finden wir dann von 1557-1577, besonders 1557 u. 1561, Jorgen und Lorenzen v. d. Grün als Amtsverweser tätig.

S. 572:
v. d. Grün (Fritz vom Scharthammer, der von 1422bis 1429 in Pegnitz ansässig war, worauf wir erst ein Jhdt. später, seit 1524, wieder Glieder dieses alten Adelsgeschlechts als Bürger unsrer Stadt antreffen, aus der sie mit dem Gastwirt Lorenz v. d. Grün, † im Sommer 1581, verschwinden; zeitweise wird dieser in unsrer nächsten Umgebung schon 1414 vorkommende Name auch v. d. Grune 1476, Grun 1563, v. d. Gron u. v. d. Gronn 1543, 57, 58, 60, 62, 74 geschrieben)4).

S. 577:
2 Söhne des Gastwirts u. Bürgermeisters Georg v. d. G r ü n zu P. hatten die Hochschule zu Wittenberg besucht: Johannes seit 1545 u. Peter seit 1557; der Letztgenannte wurde 1565 fürstl. Kammersekretär in Kulmbach, wo er am 20. IV. 1602 starb.

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